Projekte für Hamburg


Stolpersteine
Seit Mitte der 90er Jahre verlegt der Künstler Günter Demnig in Deutschland Stolpersteine. 2006 starteten Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden) und Rita Bake (Landeszentrale für politische Bildung) die Initiative, die Lebensläufe aller ermordeten Opfer des Nationalsozialismus in Hamburg zu erforschen und zu veröffentlichen. Ein wichtiger Partner in diesem Projekt sind die Geschichtswerkstätten Hamburg. Der hier abgebildete Band erschien 2008, mehr als zehn Bände sollen noch folgen.




Die Familie Behrens, hier ca. Frühjahr 1933, wurde 1941
nach Minsk deportiert. Keiner überlebte.






Publikation des Jarrestadt-Archivs in Zusammenarbeit mit
der Landeszentrale für Politische Bildung. Hamburg 2008.
An ähnlichen Projekten für andere Stadtteile arbeiten
sieben weitere Geschichtswerkstätten.



Historisches Kinderprojekt
des Stadtteilarchivs Bramfeld

Über 2000 Teilnehmer haben die Angebote des Historischen Kinderprojektes seit 2006 bereits wahrgenommen. Historische Stadtteilrundgänge und Mitmachaktionen für Kindergarten- und Grundschulkinder vermitteln Stadtteilgeschichte mit historischen Fotos, Gegenständen und Bewegungsspielen.




Das mehrfach ausgezeichnete Kooperationsprojekt „Intergenerationelles Lernen: Omas und Opas Kindheit – Trudelreifen, Marmeln und Oblaten“ bringt Kinder und Senioren zusammen und thematisiert Lebensalltag und Spielkultur der Kinder in heutiger und früherer Zeit. Teilnehmer sind jeweils die Kinder einer Schulklasse, Großeltern der teilnehmenden Kinder und Senioren aus einer Senioreneinrichtung des Stadtteils, so dass die Vernetzung von Stadtteileinrichtungen gefördert wird. Unterstützt durch historische Fotos, altes Spielzeug und Alltagsgegenstände vertieft sich Stadtteilkulturarbeit und lokale Geschichtsforschung im Dialog der Generationen.








Ansprechpartnerinnen der Geschichtswerkstätten Hamburg:

Ulrike Hoppe, Stadtteilarchiv Bramfeld, Tel. 040/691 51 21, email: Stadtteilarchiv-Bramfeld@t-online.de

Ulrike Sparr, Jarrestadt-Archiv, Tel. 040/27 13 396, email: ulrikesparr@gmx.de

Fotos senden wir auf Anfrage gerne zu.