Der Stiftungs-Beirat


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Geschichtswerkstätten Hamburg


2007 haben die Geschichtswerkstätten Hamburg den Haspa-Hamburg-Stifter-Preis mit einem Stiftungsfonds in Höhe von 25 000,- € gewonnen.
Um unsere Arbeit kompetent und kreativ zu begleiten und mit uns zusammen über die Erträge unseres Stiftungsfonds zu entscheiden, haben wir 2007 einen Beirat berufen. Sechs Persönlichkeiten aus Hamburgs Kultur, Wissenschaft und Politik, drei Vertreter von Geschichtswerkstätten und die Gewinnerin des Stiftungsfonds der Haspa-Hamburg-Stiftung arbeiten seitdem erfolgreich zusammen. 2009 erhöhte die Stadt das Kapital des „Stiftungsfonds Geschichtswerkstätten Hamburg“ um 900 000,- €. Seitdem ist auch ein Vertreter der Kulturbehörde Mitglied im Beirat.

Von dem Stiftungskapital sollen die jährlichen Erträge von z.Z. ca. 13 000 € eingesetzt werden, um gemeinsame, innovative und besonders herausragende Projekte der Geschichtswerkstätten zu fördern.

Ein neuer Verein

Seit 2009 haben sich die 16 Geschichtswerkstätten in dem gemeinsamen Verein „Geschichtswerkstätten Hamburg“ zusammengeschlossen. Der Verein will die Zusammenarbeit der Geschichtswerkstätten fördern, ihre Arbeit besser bekannt machen und weitere Förderer gewinnen. Dem Verein fließen die Erträge des Stiftungsfonds zu. Er tritt wie auch die einzelnen Geschichtswerkstätten für Demokratie, Toleranz und Völkerverständigung ein. In seinem Wirkungskreis trägt er dazu bei, Geschichte lebendig zu halten.

Wie werden die Mittel der Stiftung vergeben?
Über die Vergabe der jährlichen Erträge entscheidet der Beirat nach Prüfung der eingegangenen Bewerbungen.




„Geschichte ohne die Erfahrungen und Erzählungen aus Stadtteilarchiven und Geschichtswerkstätten - das käme mir vor wie ein Haus ohne Fundament."
Christa Goetsch,
Zweite Bürgermeisterin der
Freien und Hansestadt



„.... weil ein verantwortungsvoller Weg in die Zukunft nur möglich ist, wenn wir unsere Geschichte in der Gegenwart lebendig halten.“
Isabella Vértes-Schütter.
Intendantin des Ernst
Deutsch Theaters





„Ich unterstütze die Geschichtswerkstätten, weil Geschichte stets die Suche nach den grassroots ist.“
Prof. Dr. Michael Wildt



„...weil es einfach Freude macht, sich bei dieser so wichtigen Arbeit zur Erforschung und Bewahrung Hamburger Geschichte einbringen zu können.“
Dietrich Rusche,
Kulturpolitiker der CDU





„Ich unterstütze die Geschichtswerkstätten, weil durch ihr ehrenamtliches Engagement lehrreiche Erfahrungen vor Ort erforscht, dokumentiert und an unsere Kinder und Enkel weitergegeben werden. Sie fördern das lokale Geschichtsbewusstsein und die Identifikation mit dem heimatlichen Stadtteil.“
Gert Hinnerk Behlmer,
Staatsrat a.D.
Kulturbehörde



„Das Leben wird zur Geschichte und die Geschichte bekommt wieder Leben. Die Geschichtswerkstätten bieten den Raum, in dem sich die Zeiten in Beziehung setzen, und bauen aus Erleben und Wissen die persönlichsten Brükken zwischen, Vergangenheit und Zukunft.“
Michael Batz, Lichtkünstler